Sprungnavigation

Spinge direkt...

Suchen
Freitag, 07.01.2022

LEADER-Region bietet auch 2022 Regionalbudget an

Jetzt Förderanträge vorbereiten

Eine Information der lokalen Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region „Kulturlandschaft Ahaus Heek Legden“ e.V.

Noch fehlt grünes Licht vom Land, doch das ist wohl nur noch eine Formsache: In der LEADER-Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“ bereitet man sich darauf vor, erneut Vereine, Einrichtungen und Private mit Fördermitteln für sog. Kleinprojekte bis 20.000 € Gesamtkosten auszustatten. Nach derzeitigem Plan können die Förderanträge dafür im März 2022 gestellt werden. Doch das Regionalmanagement rät dringend dazu, die Anträge bereits ab sofort vorzubereiten.

Das Regionalbudget ist ein Förderprogramm vorrangig für Vereine, das Bund und Land in Ergänzung zur bestehenden LEADER-Projekt-Förderung als Bonus zur Verfügung stellen. Es gilt für kleinere Maßnahmen, an der Zuwendung sind die Bundesrepublik Deutschland sowie das Land Nordrhein-Westfalen über den Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) mit 90 % beteilig, 10 % der Förderung stammen zusätzlich aus Mitteln des LEADER-Vereins und werden in der Region „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden e.V.“ somit von der Stadt Ahaus sowie den Gemeinden Heek und Legden getragen. Unterstützt werden investive Maßnahmen und Anschaffungen mit einem Fördersatz von bis zu 80 % - also maximal 16.000 € pro Projekt. Die Mittel sind allerdings begrenzt: Bis zu 200.000 € können an Antragsteller verteilt werden – gehen mehr Anträge ein, als ins Budget passen, muss die Region eine qualitative Auswahl treffen. Die Kriterien dafür werden auf der Homepage des LEADER-Vereins veröffentlicht.

In den letzten beiden Jahren konnten durch das Regionalbudget insgesamt rund 40 Projekte von Antragstellern gefördert werden. „Das Regionalbudget ist im ersten Jahr bereits voll eingeschlagen, 2021 war die Nachfrage noch einmal größer“, berichtet Regionalmanager Dominik Olbrich, der das Förderprogramm für die Kleinprojekte als Ansprechpartner für die drei Kommunen abwickelt. Das rege Interesse freue ihn, allerdings sei es bedauerlich, dass man manchen Antragstellern auch mitteilen müsse, dass es leider nicht geklappt habe. Dafür sei der Formalrahmen für ein Förderprogramm jedoch angenehm niederschwellig: „Für die Antragsteller ist der Aufwand verhältnismäßig gering, der Fördersatz mit 80 % angenehm hoch und die Umsetzung aufgrund des Umfangs der Projekte schnell machbar.“

Die Spielregeln für die Teilnahme am Förderprogramm sind überschaubar: Wer auf die Förderung zugreifen möchte, muss sich bewerben. Dazu muss ein Förderantrag an das Regionalmanagement der LEADERRegion im Bewerbungszeitraum gerichtet werden. Dieser ist geplant für die Zeit vom 01. bis 31. März 2022, in dieser Frist sichtet und bearbeitet das Regionalmanagement alle Anträge und gibt Hilfestellungen. Wer einen Antrag stellen wolle, so Olbrich, solle aber auch bereits die Zeit vor dem ersten März nutzen, um die Unterlagen für den Antrag vorzubereiten. So sind u.a. Angebote für die Förderleistungen einzuholen, was „derzeit in verschiedenen Branchen schon einmal etwas dauern“ könne. Einzelne Projekte dürfen insgesamt nicht mehr als 20.000 € brutto kosten und sollten v.a. investiv sein.

Die Projekte, die den Zuschlag schließlich erhalten, können voraussichtlich ab Mai in die Umsetzung gehen und müssen bis Mitte November umgesetzt und abgeschlossen werden. Gefördert werden die Maßnahmen mit bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Kosten, also maximal 16.000 €. Die restlichen Mittel müssen die Antragsteller als Eigenmittel aufbringen. Die Förderung erfolgt nach dem Erstattungsprinzip, die Projektkosten müssen von den Antragstellern also zunächst vorfinanziert werden. Sämtliche Planungen zum Regionalbudget stehen allerdings noch unter einem kleinen Vorbehalt: Das zuständige Ministerium muss die Mittelbereitstellung für 2022 noch bestätigen. Da derzeit unklar ist, wann dies geschieht, wolle man in der Region aber nicht noch länger warten, sondern den Aufruf schon einmal kommunizieren. Sobald es neuere Informationen gibt, können Interessierte diese im Internet unter https://leader-ahl.de/regionalbudget/ und twitter.com/LEADER_AHL finden. Auf der Homepage sind zudem alle erforderlichen Informationen und Formulare für die Antragstellung eingestellt.

Am 01. März um 19 Uhr wird das Regionalmanagement zusätzlich einen digitalen Beratungstermin anbieten, bei dem die Antragstellung erläutert wird und Fragen zum Prozedere gestellt werden können.

Freut sich, auch 2022 wieder zahlreiche Vereine und Einrichtungen aus der Region unterstützen zu können: Dominik Olbrich vom Regionalmanagement der Kulturlandschaft AHL