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Freitag, 04.03.2022

Hilfe für die Menschen aus Ukraine – Stadt Ahaus koordiniert Hilfsangebote

Besonders Unterbringungsmöglichkeiten und Dolmetscher/innen werden gesucht

Seit dem Überfall russischer Truppen auf die Ukraine am 24. Februar herrscht dort Krieg, vor dem viele Ukrainerinnen und Ukrainer flüchten. In Ahaus zeigte sich bereits unmittelbar nach dem Überfall eine Welle der Hilfsbereitschaft und Anteilnahme. „Wir denken an alle, deren Familien auseinander gerissen werden und die mit großer Angst und Sorge um ihr Heimatland in die Zukunft schauen. Die Betroffenheit und die Solidarität mit der Ukraine in Ahaus und unserer Region ist groß und wir werden seitens der Stadt bestmöglich Hilfen bündeln und notwendige Leistungen zur Verfügung stellen“, so Bürgermeisterin Karola Voß.

Die Verwaltung haben in den letzten Tagen zahlreiche Anfragen und Angebote erreicht. „Die Ahauserinnen und Ahauser wollen helfen, sei es mit Sachspenden, mit finanzieller Unterstützung oder sogar, in dem sie privaten Wohnraum zur Verfügung stellen. Für dieses beispiellose Engagement danken wir schon jetzt allen Helfenden“, so Werner Leuker, Beigeordneter der Stadt Ahaus. Benötigt werden derzeit keinerlei Sachspenden. Wer Geld spenden möchte, sollte dies über die bekannten Spendenkonten der Hilfsorganisationen tun.

Um die aus der Bevölkerung angebotene Hilfe zu bündeln, hat die Stadt Ahaus eine zentrale Koordinationsstelle eingerichtet, die per E-Mail Adresse unter ukrainenoSpam@noSpamahaus.de oder telefonisch unter 02561 / 72 330 zu erreichen ist.

Hilfsangebote können direkt an diese Stelle gerichtet werden, sie werden dann - je nach Art der Hilfe - weitervermittelt. Benötigt werden im Moment vor allem Unterkünfte für die Geflüchteten. Wer eine Wohnung, ein Zimmer oder andere Räumlichkeiten zur Verfügung stellen kann, meldet sich gerne über die  zentrale E-Mail Adresse. Die Stadt Ahaus bittet außerdem um muttersprachliche Unterstützung: Wer Ukrainisch oder Russisch spricht und in Gesprächen übersetzen kann, kann sich bei der Koordinierungsstelle melden.

Der Kreis Borken bittet aufgrund der unübersichtlichen Situation an der polnisch-ukrainischen Grenze dringend darum, von eigenen Fahrten dorthin mit dem Ziel, selbstständig Flüchtlinge aufzunehmen, Abstand zu nehmen. Momentan werden ankommende Flüchtlinge an der dortigen Grenze registriert, um dann die weitere Unterbringung zu organisieren – Hilfsorganisationen unterstützen. Von deutscher Seite wird eine staatliche Koordinierung erfolgen.

Kriegsflüchtlinge, die bereits in Ahaus angekommen sind, melden sich direkt bitte bei der Ausländerbehörde des Kreises Borken über die Hotline 02861 / 681 25000. Erste Informationen zu ausländerrechtlichen Fragestellungen sind auf der Website des Kreis Borken zu finden.

Flagge der Ukraine