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Montag, 07.03.2022

Wichtige Hinweise für geplante Osterfeuer

Brauchtumspflege an den Osterfeiertagen

Nicht mehr lang, dann brennen vielerorts wieder die Osterfeuer. Nach zweijähriger Abstinenz dürfen diese in diesem Jahr wieder stattfinden. Allerdings sind für ein sicheres Abbrennen noch einige Dinge zu beachten. Unter anderem müssen Brauchtumsfeuer vorab angemeldet werden. Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung hat zur Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger folgende Hinweise und Auflagen zusammengestellt:

  • Osterfeuer sind mindestens drei Werktage vor dem vorgesehenen Verbrennungstermin dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung schriftlich (per e-Mail an ordnungsamt@ahaus.de) unter Angabe der Menge, desgenauen Ortes, des Datums und der Uhrzeit des Verbrennens sowie Name, Anschrift und Telefonnummer (Handynummer) der verantwortlichen Personen, die das Feuer beaufsichtigen, anzuzeigen.
  • Ausschließlich als Brennmaterial kommen trockener Baum- und Strauchschnitt sowie unbehandeltes Holz in Betracht, keinesfalls sonstiger Abfall wie z.B. Verpackungsrückstände, Haus- und Sperrmüll, Bauholz, Altreifen, behandeltes Holz oder auch Mineralöle und andere Brandbeschleuniger Zum Anzünden und Instandhaltung sollte Papier oder auch hilfsweise Stroh verwendet werden und keinesfalls brennbare Flüssigkeiten.
  • Das Abbrennen wird ggfls. kontrolliert, auch hinsichtlich des verwendeten Brennmaterials. Ein Abrennen von nicht zugelassenem Brennmaterial (z.B. behandeltem Holz, Abfälle) ist ein Verstoß gegen das Abfallrecht. Ein Missbrauch des Osterfeuers zur Abfallentsorgung kann mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden.
  • Das Material soll nicht länger als 14 Tage vor der Veranstaltung zusammengetragen werden. Erst an dem Tag, an dem das Feuer angezündet werden soll, ist zum Schutz der Tiere die Feuerstelle aufzuschichten bzw. umzuschichten. Dieses Umsetzen gibt Ihnen auch die Möglichkeit ungeeignete Stoffe auszusortieren.
  • Einzuhaltende Mindestabstände: 100 m zu von zum Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden und sonstigen baulichen Anlagen, soweit diese nicht innerhalb von im Zusammenhang bebauten Ortsteilen errichtet sind,50 m zu öffentlichen Wegeflächen, 15 m von Gehölzbeständen und Gewässern, 10 m von befestigten Wirtschaftswegen, 15 m breiter Ring um das Feuer, der frei von brennbaren Materialien ist
  • Die Stadt Ahaus appelliert, schon jetzt darauf zu achten, das Brennmaterial vor dem Abbrennen nochmals umzuschichten. Die aufgehäuften Materialien sind bevorzugte Rückzugs- und Nistmöglichkeiten für viele Arten von Tieren. Diese Maßnahme gibt ihnen die Möglichkeit zu flüchten.
  • Selbstverständlich darf das Feuer nur entzündet werden, wenn für die Umgebung keine Brandgefahr oder Belästigungen Dritter entstehen können und das Feuer von mindestens zwei Personen, wovon mindestens eine Person volljährig ist, beaufsichtigt wird.
  • Grundsätzlich ist die Erreichbarkeit der Feuerstelle für die Lösch- und Rettungsfahrzeuge der Feuerwehr zu gewährleisten. Sorgen Sie somit dafür, dass parkende Fahrzeuge keine Behinderung darstellen.
  • Die Aufsichtspersonen dürfen die Feuerstelle erst verlassen, wenn Feuer und Glut vollständig erloschen sind.
  • Verbrennungsrückstände und aussortierte Abfälle sind ordnungsgemäß als Abfall zu entsorgen.
  • Ein Feuer darf bei starkem Wind nicht angezündet werden. Ein vorhandenes Feuer ist bei aufkommendem starkem Wind unverzüglich zu löschen. Zur Eindämmung kleinerer, unbeabsichtigter Brände sind geeignete Löschgeräte (Handfeuerlöscher etc.) bereitzuhalten.

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