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Wohngeld

Was ist Wohngeld?

Wohngeld ist ein Zuschuss zur Sicherung eines angemessenen und familiengerechten Wohnens. Es soll einkommensschwachenen Haushalten helfen ihre Wohnkosten zu decken.  Wohngeld können Mieter*innen als Mietzuschuss und Eigentümer*innen als Lastenzuschuss beantragen, wenn der Wohnraum von ihnen selbst genutzt wird.

 

Wer kann Wohngeld bekommen?

Ob, in welcher Höhe und für welchen Zeitraum ein Anspruch besteht, ist von folgenden Faktoren abhängig:

  • die Zahl der im Haushalt lebenden Personen
  • Höhe des Gesamteinkommens
  • Höhe der Miete bzw. der Belastung

Ob auch Sie möglicherweise einen Anspruch auf Wohngeld haben, können Sie unter https://www.wohngeld.org/wohngeldrechner eigenständig prüfen.

 

Wie bekommt man Wohngeld?

Wohngeld erhalten Sie auf Antrag. Der Antrag auf Wohngeld kann mit untenstehenden Online-Formularen gestellt werden. Aufgrund zu erwartender hoher Antragszahlen, bitten wir um Nutzung des Online-Angebots. Eine persönliche Vorsprache ist bei einer Onlinebeantragung nicht erforderlich. Natürlich besteht weiterhin auch die Möglichkeit den Antrag per Post oder zu den allgemeinen Sprechzeiten (Mo: 9:00 Uhr - 12:30 Uhr, Mi: 9:00 Uhr - 12:30 Uhr, Fr: 9:00 Uhr - 12:30 Uhr) persönlich zu stellen. Hier müssen Sie leider mit längeren Wartezeiten rechnen. Reichen Sie bitte bei postalischen Anträgen nur Kopien Ihrer Unterlagen ein. Der Antrag wirkt grundsätzlich auf den 1. des Monats zurück, eine Beantragung unmittelbar zu Beginn des Jahres ist daher nicht erforderlich.

 

Wer hat keinen Anspruch auf Wohngeld?

Ausgeschlossen vom Wohngeldbezug sind Personen, die Empfänger von Sozialleistungen sind, bei denen in der Berechnung die Kosten der Unterkunft bereits berücksichtigt wurden, z. B.:

  • Arbeitslosengeld II (Hartz IV) und Sozialgeld (bzw. neu Bürgergeld)
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
  • Hilfe zum Lebensunterhalt
  • ergänzender Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Bundesversorgungsgesetz
  • Grundleistungen nach dem Asylbewerbergesetz
  • Empfänger von BAföG  und Berufsausbildungsbeihilfe

 

Welche Einkünfte sind für die Berechnung des Wohngeldes zu berücksichtigen?

Grundsätzlich sind alle Bruttoeinkünfte der im Haushalt lebenden Personen zu berücksichtigen, z. B.:

  • Brutto-Arbeitseinkommen
  • selbstständiger Arbeit (Gewinn)
  • geringfügiger Beschäftigung (Minijob) und pauschal besteuerte Einnahmen
  • Vermietung und Verpachtung abzgl. der dafür erbrachten Werbungskosten
  • Gewerbebetrieb (Gewinn)
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Kapitaleinkünfte (über Freibetrag von 100 Euro)
  • Renten und Pensionen
  • Lohnersatzleistungen, z. B.  Arbeitslosengeld, Krankengeld
  • sonstige Einnahmen, z. B. Unterhalt, Zuwendungen

nicht zum Einkommen zählen:

  • Kindergeld, Kinderzuschlag, Elterngeld bis zum Freibetrag von 300 € monatlich
  • Steuerrückzahlungen
  • Pflegegeld

Für die Beantragung ist ein Mindesteinkommen erforderlich. Wenn Sie über kein oder nur geringes Einkommen verfügen, wenden Sie sich bitte an das Jobcenter/Sozialamt.

 

Welche Abzugs- und Freibeträge stehen mir zu?

Zur Vereinfachung der Berechnung werden jeweils 10 % vom Jahreseinkommen abgezogen, wenn Steuern und Pflichtbeiträge zu leisten sind. Freibeträge werden für bestimmte Lebenssituationen, wie z. B. Alleinerziehung, Schwerbehinderung, etc. berücksichtigt.

 

Wie viel Vermögen darf ich haben?

Sollte das Vermögen einen Wert von 60.000 € für die 1. Person und 30.000 € für jede weitere Person übersteigen, ist dies zu berücksichtigen.

 

Welche Kosten werden bei der Berechnung des Anspruchs berücksichtigt?

Zur Kaltmiete gehören die Nettokaltmiete und die kalten Betriebskosten. Heizkosten und Warmwasser werden pauschal mit 2,00 €/m² berücksichtigt. Hinzu kommt eine Klimakomponente von 0,67 €/m². Als Belastung gelten die Aufwendungen der Darlehen und die notwendigen Nebenkosten (Grundsteuer, Erbpacht, etc.).

 

!Wichtiger Hinweis!

Eine Auszahlung eines möglichen Wohngeldanspruchs und die Bescheiderstellung ist aus technischen Gründen vor April 2023 nicht möglich. Das Land NRW kann die für die Bearbeitung der Anträge notwendige Software vorher nicht zur Verfügung stellen. Von zwischenzeitlichen Sachstandsabfragen bitten wir daher abzusehen. Bei Fragen werden wir uns bei Ihnen melden.

Ihre Ansprechpersonen

Frau Nadine Laurenz

n.laurenz@ahaus.de02561 - 72474Adresse | Öffnungszeiten | Details

Frau Anke Legener-Kaiser

a.legener-kaiser@ahaus.de02561/72-471Adresse | Öffnungszeiten | Details

Frau Petra Tenhagen

p.tenhagen@ahaus.de02561/72-472Adresse | Öffnungszeiten | Details