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Mittwoch, 25.09.2019

Sperrmüll und Grünschnitt werden zukünftig am Wertstoffhof kostenfrei entsorgt

Ab 2020 wird die Sperrmüllsammlung in Ahaus eingestellt

Ab 2020 wird es in Ahaus keine Straßensammlungen von Sperrmüll, Altholz und Grünschnitt mehr geben. Stattdessen können Bürgerinnen und Bürger diese Abfälle zukünftig kostenfrei auf einem neuen Wertstoffhof der Firma STENAU an der Max-Planck-Straße abgeben. Um eine bedarfsorientierte und zeitgemäße Entsorgungsmöglichkeit anzubieten, werden die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes ausgeweitet (Dienstag – Donnerstag von 13:00 – 17:00 Uhr, Freitag von 13:00 – 18:00 Uhr und Samstag von 9:00 – 14:00 Uhr). Auf dem neuen Wertstoffhof wird es außerdem Sammelstellen für Altholz, Elektroschrott, Altkleider, Altpapier, Altglas und Altmetall geben. Bürgerinnen und Bürger erhalten dort außerdem kostenlos Kompost, der von der EGW zur Verfügung gestellt wird. Wer keine Möglichkeit hat, seinen Sperrmüll oder Grünschnitt privat zum Wertstoffhof zu bringen, kann Abfallmengen gegen eine geringe Gebühr über die STENAU abholen lassen. Die jeweilige Servicegebühr richtet sich nach der anfallenden Menge und kann direkt bei STENAU erfragt werden.
Georg Beckmann, Beigeordneter, erläutert die Vorteile des zukünftigen Konzeptes: „Mit der neuen, erweiterten Nutzung des Wertstoffhofes bieten wir ein umfassendes Angebot und flexible Entsorgungsmöglichkeiten für fast alle Abfälle.“ Bürgerinnen und Bürger müssten nicht mehr auf die Termine der Straßensammlungen warten, sondern könnten den Müll dann entsorgen, wenn er anfällt, so Beckmann. Dies habe außerdem zur Folge, dass weniger Müll auf den Straßen anfalle und durch die zahlreichen Sammelstellen auf dem neuen Wertstoffhof eine richtige Entsorgung der Abfälle sichergestellt werde.
Dr. Georg Grüber, Geschäftsführer STENAU, hierzu: „Durch die neuen Öffnungszeiten werden sich die Anlieferungen auf dem Wertstoffhof deutlich entzerren; lange Wartezeiten wird es nicht mehr geben.“
Der Rat der Stadt Ahaus hatte in seiner Sitzung vom 3. Juli 2019 beschlossen, zum 01. Januar 2020 keine Straßensammlungen mehr durchzuführen. Zuvor hatten sich Politik und Verwaltung intensiv mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Konzepte der Sperrmüllsammlung auseinandergesetzt.