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Dienstag, 11.08.2020

Schulstart mit Maske – aber auch zunächst Hitzefrei nach der vierten Stunde für die weiterführenden Schulen

Verpflegung in den Schulen und Kitas ist gesichert

Nach den Sommerferien starten die Schulen in Ahaus morgen (12. August) mit der NRW-weiten Maskenpflicht – aber auch durchgängig mit Hitzefrei nach der vierten Unterrichtsstunde für alle weiterführenden Schulen. Die Hitzefrei-Regelung gilt in Ahaus zunächst bis zum Ende der Woche, danach wird die Situation erneut beurteilt. Darauf einigten sich die Schulleitungen und die Stadt Ahaus als Schulträger.

Nach dem vorzeitigen Vertragsende mit dem Caterer aus Münster konnte für die betroffenen Grundschulen und städtischen Kindertagesstätten bereits eine Nachfolgelösung vereinbart werden. Die Gespräche für die Versorgung der weiterführenden Schulen (Alexander-Hegius-Gymnasium und Irena-Sendler-Gesamtschule) laufen indes weiter. Dennoch versichert die Stadtverwaltung, dass auch hier in enger Abstimmung mit den Schulen zum Schulstart eine Essensverpflegung angeboten werden kann.

Die Essensversorgung der nicht von dem Caterer aus Münster versorgten Einrichtungen läuft über das Unternehmen Beckers aus Ahaus bzw. über das Kochpersonal der selbstversorgenden Schulen weiter und ist weiterhin gesichert. Für die von der Beendigung des Lieferauftrages betroffenen Grundschulen (Aabach-, Andreas-, Katharinenschule) und für die vier städtischen Kindertageseinrichtungen in Ahaus, Wessum und Alstätte konnte rechtzeitig eine Belieferung mit Mittagessen mit dem Unternehmen Beckers aus Ahaus vereinbart werden. Damit ist die Versorgung aller Kitas und Grundschulen zum Beginn des Schuljahres bzw. Kindergartenjahres sichergestellt.

Großes Kopfzerbrechen bereitete den Verantwortlichen in den Schulen, im verantwortlichen Fachbereich der Verwaltung und auch dem Koch- und Ausgabepersonal das erforderliche Hygienekonzept in den Mensen. Bei fast täglich neuen Anforderungen und Bedingungen der zuständigen Hygienebehörden und Ministerien und bei wieder steigenden Infektionszahlen am Ende der Sommerferien ist es nicht einfach, ein passendes und hinreichendes, auf die räumlichen Voraussetzungen abgestimmtes Hygiene- und Zugangskonzept zu entwickeln. Hierzu wurden auch Gespräche mit der Lebensmittelüberwachungsbehörde geführt. Auch deshalb hat die Stadt Ahaus entschieden, aus Gründen der Sicherheit für alle Beteiligten und der Vollständigkeit externe fachliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Zudem können Schulen und Schulträger zurzeit nicht beschreiben, wie viele Schüler/innen und Lehrer/innen im neuen Schuljahr 2020/21 an der Mittagsverpflegung teilnehmen möchten und welchen zukünftigen Veränderungen die Anzahl der Essensteilnehmer durch die zumeist unbekannten äußeren Einflussfaktoren unterworfen ist. Deshalb unterliegt die Essensversorgung in Kitas und Schulen im jetzt beginnenden Schuljahr einer hohen Anpassungsbereitschaft und -fähigkeit – und das auf allen Seiten.

Das Bestell- und Abrechnungsverfahren über die AHAUSCARD für das Alexander-Hegius-Gymnasium und für die Irena-Sendler-Gesamtschule wird in der gewohnten Art und Weise fortgeführt, um nicht unnötig weitere Veränderungen und Unsicherheiten bei den Schüler/innen zu verursachen.