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Mittwoch, 03.06.2020

Mülltonnen nicht überfüllen und den Müll richtig trennen

Damit eine Leerung durch die Abfuhr möglich ist

In den vergangenen Wochen und Monaten sind mehr Mülltonnen fehlerhaft befüllt worden. Besonders stark betroffen waren die Biomüll- und die Altpapiertonnen. Der vermehrte Online-Handel mit seinem Verpackungsmaterial stellt die Abfallentsorgung vor wachsende Probleme.

Zu volle Papiertonnen (siehe Foto) lassen eine Leerung nicht mehr zu. Es ist zwar technisch möglich, diese Behälter mit dem Greifer zu fassen, jedoch ist das Kippen und somit eine Leerung aufgrund der starren überstehenden Kartonage nicht möglich. In diesem Fall wird von der Abfuhr auch nicht nachträglich geleert. Die Tonnen dürfen maximal so befüllt sein, dass der Deckel geschlossen werden kann.

Für eine Entsorgung größerer Mengen Altpapier, explizit Kartonage, aber auch für Leichtverpackungen wie Folien, Styropor und Materialien aus der Produktverpackung, stehen Container auf dem Ahauser Wertstoffhof kostenfrei für die Ahauser Bürgerinnen und Bürger bereit. Dies gilt ausschließlich für die Abfälle aus privaten Haushalten. Gewerbliche Abfälle unter anderem auch Silofolien aus der Landwirtschaft müssen über zertifizierte Entsorgungsunternehmen entsorgt werden.

Beim Biomüll ist die Trennung besonders wichtig. Ein reiner Bioabfall ohne Fremdstoffe wie Plastik, Metalle oder ähnliche Materialien wird zu einem guten neuen Produkt „Kompost“ und kann sinnvoll weiter genutzt werden. Unterstützend werden hierfür Papierbioabfalltüten im Einzelhandel und im Rathaus angeboten. Die sogenannten Bioabfalltüten aus Kunststoff werden auch als abbaubar beschrieben, eignen sich allerdings aufgrund der langsamen Zersetzung nicht für den recyclefähigen Bioabfall.