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Dienstag, 22.12.2020

Konzept Ahauser Winterzauber

„Schutzhütten“ sollen Sicherheit und Winterstimmung bringen

Viele Dinge, die den Ahauser Winterzauber ausmachen, sind in diesem Jahr nicht möglich. Eine Rodelrampe und eine Eislauffläche brachten in den letzten Jahren neben der  Weihnachtsbeleuchtung und heimeligen Holzfassaden eine besondere Stimmung.

Damit die weihnachtliche Innenstadt, die ein Grund mit war, dass Ahaus 2018 als „Best Christmas City“ ausgezeichnet wurde, dennoch attraktiv und einladend wirkt, wurde an einem neuen Konzept gearbeitet, das nach Abstimmung mit der Stadtverwaltung auch im Rat der Stadt Ahaus auf breite Zustimmung gestoßen ist. Neben den Holzfassaden wurden in der gesamten Innenstadt „Schutzhütten“ aufgestellt und die Eingangsbereiche der Fußgängerzone wurden mit Holztürmen eingefasst. Diese sind mit Sicherheitshinweisen und Desinfektionsspendern ausgestattet – im Hinblick auf das Pandemiegeschehen. „Die Idee der Holzhütten ist bereits im Herbst entstanden und war mit der Hoffnung verbunden, dass sich im Dezember kleine Gruppen an der frischen Luft aufhalten dürfen und kontaktlos Getränke und Kleinigkeiten zum Essen bestellen können. Gleichzeitig sollten sich die Menschen in der Innenstadt wohlfühlen und gerade in diesen Zeiten auch ein wenig weihnachtliche oder winterliche Atmosphäre spüren. Im Sinne von Nachhaltigkeit werden die Schutzhütten künftig bei unterschiedlichen Veranstaltungen zum Einsatz kommen. Das Konzept ist sehr flexibel und ich finde, selbst im aktuellen Lockdown können wir stolz auf unsere schöne Stadt sein – auch wenn ich mir aktuell sicher mehr Leben in unserer Stadt gewünscht hätte“, so Bürgermeisterin Karola Voß.


Selbstverständlich hat die Sicherheit oberste Priorität, so dass die Hütten aktuell eher als Dekorationsobjekte fungieren oder als Schutz gegen die Witterung. Sollte sich die Lage entspannen, kann die Nutzung erweitert werden und der ursprüngliche Gedanke, der Aufenthaltsqualität für kleine Gruppen mit der Belieferung von gastronomischen Angeboten umgesetzt werden. So ist auch gut vorstellbar, dass die Holzhütten über den Jahreswechsel hinaus im Winter in der Fußgängerzone bleiben und man so, angepasst an das Pandemiegeschehen, den Besucherinnen und Besuchern eine winterliche und gemütliche Atmosphäre bieten kann. „Mir ist wichtig, dass sich die Menschen in unserer Stadt wohl und sicher fühlen! Das haben aus meiner Sicht die Beteiligten sehr gut hinbekommen!“, sagt Bürgermeisterin Karola Voß.

"Schutzhütten" aus Holz und weihnachtliche Dekoration auf dem Rathausplatz