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Donnerstag, 17.12.2020

ISGler schuften am Eritreatag für eine stolze Spendensumme

Fast 22.000€ gegen den Hunger wurden nun übergeben

„In Eritrea herrscht ein totaler Lockdown wegen der Corona-Pandemie. Die Menschen haben keine Arbeit mehr, sie verdienen kein Geld und können sich keine Nahrung kaufen.“, so Kidan Zerm Ghebremariam, Vorsitzende des Vereins Aufbau Eritrea e.V. im Vorgespräch zum diesjährigen Eritreatag der Irena-Sendler Gesamtschule. Trotz Pandemie hatte sich die Schule entschieden, den Eritreatag auch in diesem Jahr durchzuführen. Und die schlimmen Nachrichten aus Eritrea beflügelten alle: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer. Es wurde in Nachbars Garten gearbeitet, Keller wurden entrümpelt, Lager von Firmen gesäubert und das Witte Venn wurde gepflegt. Zudem trug auch der Verkauf selbstgenähter Alltagsmasken und selbst gestalteter Weihnachtskarten zu dieser Spendensumme bei. Und das alles, um die Menschen in Eritrea mit Nahrung zu versorgen, „denn das“, so Zerm Ghebremariam, „sei das Wichtigste in diesem Jahr. Die Menschen am Leben zu erhalten. Projekte sind in diesem Jahr zweitrangig, es geht um das nackte Überleben.“
Und so kam die stolze Spendensumme von 21.889,89€ zusammen, die aber aufgrund der Pandemie Kidan Zerm Ghebremariam nicht persönlich überreicht werden konnte. „Meinen Besuch hole ich nach, sobald es möglich ist.“, versprach die Vorsitzende. Und auch Marion Hugendiek, Schatzmeisterin des Vereins, bedankte sich für die „unglaubliche“ Spendensumme. Die Irena-Sendler-Gesamtschule bedankt sich ganz herzlich bei allen Spendern.

Gesamtschuldirektorin Margot Brügger, die Schülersprecher Tobias Büngeler und Bernd Gerwing sowie der Initiator Markus Windmeier präsentieren den Spendenscheck.