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Donnerstag, 04.03.2021

Ein Jahr Corona in Ahaus

Wie alles begann …

Heute vor einem Jahr, am 5. März 2020, musste die Stadt Ahaus zum ersten Mal von Coronafällen in Ahaus berichten. Vorsorglich wurde in Abstimmung zwischen dem Kreis Borken, der Stadt Ahaus und der Schulleitung die Irena-Sendler-Schule geschlossen. Zunächst war es nur ein Verdacht nach dem Kontakt einer Ahauser Familie mit einer infizierten Person aus den Niederlanden. Einen Tag später gab es dann Gewissheit: Vier der fünf Familienmitglieder waren ebenfalls infiziert.

In den darauf folgenden Wochen und Monaten stieg die Zahl der Coronafälle weltweit deutlich an. Den Höchststand der ersten Welle verzeichnete Ahaus am 7. April mit 67 infizierten Personen. Ende Mai/Anfang Juni begann eine Phase der Entspannung. Bis zum 25. September stagnierte die Zahl der Infizierten zwischen 0 und 4. Dann startete die zweite Welle und sie schlug direkt richtig zu: Am 26. November gab es in Ahaus 212 Personen mit einer nachgewiesenen Infektion – mehr als dreimal so viel wie bei der ersten Welle im Frühjahr. Aktuell sind in Ahaus 41 Menschen nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 4. März 2021).

Die Stadt Ahaus arbeitet intensiv mit dem Kreisgesundheitsamt zusammen und stimmt sich in ihrem Vorgehen gegen die Ausbreitung des Virus auch mit den anderen Kommunen des Kreises ab. Auf ihrer Homepage hat die Stadt Ahaus direkt nach den ersten Fällen einen Infobereich speziell für Fragen zum Coronavirus eingerichtet. Dort sind auch heute neben den aktuellen Zahlen, Hygienetipps und weiterführenden Infos für Unternehmen, Schulen, Kitas etc. Hilfsangebote und Servicetelefone zu finden - inklusive Übersetzung in viele Sprachen.

Bürgermeisterin Voß wandte sich regelmäßig mit Videobotschaften an die Ahauser Bevölkerung, in denen sie über den aktuellen Stand der Dinge in Ahaus ebenso berichtete, wie über das, was die Bürgermeister/innen der anderen Kreiskommunen mit dem Kreis Borken beraten und beschlossen haben. Alle Bereiche des täglichen Lebens waren und sind von der Corona-Pandemie betroffen und oft auch eingeschränkt. Das gilt für den Gesundheits- und Pflegebereich, die Wirtschaft, die Gastronomie, den Einzelhandel, Dienstleister, Vereine und Verbände, Verwaltung, Rettungsdienste, Kulturveranstaltungen und die Veranstaltungsbranche und noch so viele mehr - aber auch für die Familien und Freunde und generell für das Miteinander, das durch die Lockdowns lange gefehlt hat und auch aktuell fehlt.

„Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern in ganz Ahaus für den Zusammenhalt, ihre Ausdauer und die gegenseitige Hilfe in dieser anstrengenden Zeit“, zieht Bürgermeisterin Karola Voß ein Zwischenfazit nach einem Jahr Corona in Ahaus. „Danke auch an all meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit der Umsetzung der Corona-Schutzverordnungen und ihren Auswirkungen dauerhaft alle Hände voll zu tun hatten und haben. Aber wir sehen positiv in die Zukunft. Die wachsende Zahl der Impfungen in Verbindung mit dem geplanten bundesweiten Testkonzept und das Einhalten der Hygienemaßnahmen schaffen aktuell eine Perspektive für mehr Normalität, die hoffentlich schon recht bald wahr werden könnte.“