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Donnerstag, 02.04.2020

Breitbandausbau: Weiterer Schritt für schnelles Internet in den Ahauser Gewerbegebieten

Bund sagt 50 Prozent der Finanzierung mit Fördermitteln zu

Der Bund hat der Stadt Ahaus 1,65 Millionen Euro Fördermittel für den weiteren Glasfaserausbau in den Ahauser Gewerbegebieten zugesagt. Ende vergangenen Jahres hatte die Stadt im Rahmen eines Sonderaufrufs für die Förderung von Glasfaseranschlüssen in Gewerbegebieten die entsprechenden Anträge auf Bundesebene gestellt. Die nun eingegangenen vorläufigen Fördermittelbescheide in Höhe von 1,65 Millionen Euro entsprechen 50 Prozent der gesamten Finanzierung.

Auf Basis dieser Bescheide stellt das Land NRW in Aussicht, weitere 40 Prozent der Finanzierung (1,32 Millionen Euro) zu übernehmen. Die entsprechenden Anträge stellt die Stadt Ahaus nun bei der Bezirksregierung Münster. Die restlichen 10 Prozent der Finanzierung (330.000 Euro) würde dann die Stadt Ahaus als Eigenanteil tragen.

Gefördert wird der Breitbandausbau in Teilen der Gewerbegebiete Ahaus, Alstätte und Wessum. Nach aktuellem Stand können dort fast 300 Betriebe an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Voraussetzung für eine Förderung ist unter anderem, dass aktuell die Datenrate im Download je internetverbundenem Arbeitsplatz unter 30 Mbit/s liegt. Ein Unternehmen mit 10 Internetanschlüssen könnte also gefördert werden, wenn der vorhandene Anschluss an das Internet langsamer als 300 Mbit/s ist.

Für die Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit der Unternehmen ist ein flächendeckendes Glasfasernetz in den Gewerbegebieten essenziell und bildet das Fundament für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Ziel der Stadt Ahaus ist es, dass jeder Gewerbebetrieb Zugang zu diesem zukunftsfähigen Netz erhält. Die Stadtverwaltung Ahaus arbeitet jetzt an der weiteren Umsetzung des Verfahrens und wird im nächsten Schritt eine öffentliche Ausschreibung für den Ausbau vorbereiten.