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Dienstag, 08.12.2020

Bitte der Stadt Ahaus: keine Fahrräder unter den Arkaden vor dem Rathaus abstellen

Gedenkstätte für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs

Die Gedenkstätte unterhalb der Arkaden am Altbau des Rathauses erinnert mit den bronzenen Namenstafeln seit vielen Jahren an die im Zweiten Weltkrieg getöteten, gefallenen und vermissten Menschen aus Ahaus. Vielfach wird diese Gedenkstätte bislang jedoch als Unterstellmöglichkeit für Fahrräder genutzt. Daher ist es Besuchern der Gedenkstätte häufig nicht oder nur bedingt möglich, sich dort zu informieren oder zu gedenken. Die Stadt Ahaus bittet daher darum, dort keine Fahrräder abzustellen. Darauf weisen nun auch neue Bronzeschilder hin, die rund um den Bereich angebracht worden sind.

Insbesondere der Bürger- und Junggesellenschützenverein aus Ahaus hatte sich dafür stark gemacht, an dieser Stelle Hinweisschilder anzubringen. Der Gedenkstätte solle so die bei ihrer Errichtung angedachte und angemessene Bedeutung zukommen und Interessierte sollten jederzeit die Möglichkeit haben, in einer würdevollen Umgebung der Toten zu gedenken.

Der Kulturausschuss der Stadt entschied sich für die Anbringung von Bronzeschildern, weil eine Sperrung der Fläche, etwa durch Ketten, vor dem Rathaus den Laufweg vieler Passanten behindert hätte. Das Anlegen einer Erhöhung durch Stufen an dieser Stelle wäre zu einer Stolperfalle geworden und würde keinen barrierefreien Zugang ermöglichen.

Das Abstellen von Rädern ist an unterschiedlichen Stellen in unmittelbarer Nähe in der Fußgängerzone möglich: u.a. direkt neben dem Rathaus befindet sich eine überdachte öffentliche Fahrradabstellanlage.