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Montag, 23.03.2020

Ahaus 75 Jahre nach der Bombardierung

Videoaufnahmen aus dem Archiv von Günter Löffler und der Stadt Ahaus

Mit der Landung der alliierten Truppen in Frankreich im Sommer 1944 begann das Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Widerstand deutscher Truppen brach immer mehr zusammen. Die Luftangriffe im westlichen Grenzgebiet wurden immer heftiger und näherten sich auch der Stadt Ahaus unaufhaltsam. Vom 14. Januar bis zum 22. März 1945 wurde die Jute-Fabrik durch mehrere Bombenangriffe komplett zerstört.

In der Nacht vom 10. auf den 11. März 1945  kommt es zum Großangriff auf die Stadt. Sprengbomben zerstören den Bahnhof und die Innenstadt.  Über 100 Personen, zumeist Soldaten, die sich im Bereich des Bahnhofs aufhielten, finden den Tod. Die Fliegerangriffe gehen auch in den nächsten Tagen weiter. Am 21. März 1945 kommt es am späten Nachmittag zum schwersten Angriff auf Ahaus. Sprengbomben fallen auf die Innenstadt. Viele Menschen sterben, werden unter den Trümmern der Häuser verschüttet. Am nächsten Tag versuchen viele der Überlebenden aus der Stadt in die umliegenden Dörfer und auf die Bauernhöfe zu fliehen. Ab 9 Uhr morgens wird die Stadt wieder aus der Luft angegriffen. Das Schloss, die Schuhfabrik Dües und die Reste der Jute-Fabrik brennen. Der Südflügel des Krankenhauses ist vollkommen zerstört. Insgesamt 40 % aller Gebäude sind Ende März 1945 zerstört oder schwer beschädigt.

Hier geht es zum Video auf unserem Youtubekanal