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21. Juli 2026

Fünf Eichen am Alstätter Dorfspielplatz von Pilzen schwer beschädigt

Bäume müssen in Kürze entnommen werden

Am Dorfspielplatz „Sandhasenwald“ in Alstätte an der Edith-Stein-Straße müssen aus Sicherheitsgründen fünf Bäume entnommen werden. Die Arbeiten einer Fachfirma sollen so schnell wie möglich starten. Bei nächster Gelegenheit sollen Ersatzbäume gepflanzt werden.

Wie der Baubetriebshof der Stadt mitteilt, sind die Eichen von Pilzen befallen, teils vom Hallimasch, teils vom Harziger Lackporling. Der Hallimasch breitet sich unterirdisch über zusammengeballte Pilzfäden (Rhizomorphen) von Wurzel zu Wurzel aus. Dadurch werden die Halte- und Verankerungswurzeln des Baums beschädigt mit der Folge, dass die Standsicherheit nicht mehr gegeben ist. Durch den Befall hat sich auch eine intensive Weißfäule gebildet, die im Stamm das Kernholz zerstört.

Der Harzige Lackporling sorgt ebenfalls für eine starke Weißfäule am Stammfuß und beschädigt die wichtigen Halte- und Verankerungswurzeln, sodass auch bei den von ihm befallenen Bäumen die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist.

Für die genaue und baumschonende Diagnose nutzt der Baubetriebshof ein modernes Bohrwiderstandsmessgerät. Dabei wird eine lediglich drei Millimeter dünne Nadel schadlos in den Stamm geführt, um die Restwandstärke zu ermitteln. Das Messergebnis bestätigte das Ausmaß: Die Stämme sind bereits weitgehend ausgehöhlt, sodass die Standfestigkeit der Eichen nicht mehr gewährleistet ist.