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13. Juli 2026

Was tun, wenn die Biotonne stinkt?

Der richtige Umgang mit der Biotonne beugt Geruchsbildung vor

Symbolbild Biotonne
Symbolbild Biotonne
© Stadt Ahaus

Mit den höheren Temperaturen kann es in der Biotonne äußerst lebendig werden, denn die Hitze beschleunigt die Zersetzung der organischen Abfälle. Die Folgen kennt jeder: Üble Gerüche machen sich breit und Maden krabbeln am Tonnenrand – die Biotonne „lebt“.

Um diesen Prozessen vorzubeugen gibt die Abfallwirtschaft der Stadt Ahaus Praxistipps für einen unbeschwerten Sommer mit der Biotonne.

  • Die Biotonne sollte nicht in der prallen Sonne stehen.
  • Die braune Tonne, besonders den Rand und Deckel, sauber halten und öfter mal reinigen.
  • Feuchtigkeit fördert Fäulnisprozesse, die zu Gestank führen. Deshalb sollte man Kaffeefilter, Teeblätter und feuchte Bioabfälle allgemein gut abtropfen lassen.
  • Küchenabfälle und Essensreste fest in Zeitungspapier (kein Hochglanzpapier) einwickeln. Papier bindet Flüssigkeit und hält so Fliegen und Maden fern.
  • Die Tonne immer mit einer Papiertüte oder Zeitungspapier auskleiden.
  • Keine Kunststofftüten verwenden, auch keine so genannten kompostierbaren Bio-Plastikmüllbeutel.
  • Grasschnitt vor dem Einfüllen antrocknen lassen. Der feine Rasenschnitt verklebt schnell, heizt sich auf, fängt an zu stinken und wirkt wie eine luftundurchlässige Schicht.
  • Fallobst ist nicht nur bei Wespen, sondern auch bei Fliegen als Eiablage sehr beliebt. Fallobst daher immer erst kurz vor Abfuhr in die Biotonne geben.
  • Abfälle sollten nicht verdichtet oder gepresst werden. Ist die Biotonne zu vollgestopft, kann sie evtl. nicht komplett entleert werden.