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04. Mai 2026

Kinder als kleine Stadtbotschafter

Kita Zauberbaum erkundet Baustelle an der Wallstraße

Am 22. April 2026 besuchten Kinder der Kita Zauberbaum die Baustelle an der Wallstraße und erhielten dabei spannende Einblicke in die städtische Entwicklung. Das Baustellenteam begrüßte die jungen Besucher*innen und erläuterte zunächst die wichtigste Regel: Sicherheit hat auf der Baustelle oberste Priorität. Nur im Rahmen der geführten Besichtigung durften die Kinder das Gelände betreten – außerhalb dieser Zeit ist der Aufenthalt ausschließlich hinter den Absperrungen erlaubt.

Im weiteren Verlauf erfuhren die Kinder, dass die Wallstraße umgebaut wird und sich dort nach dem Umbau mehr Platz zum Spielen und Ausruhen sowie Grünflächen ergibt. Künftig entstehen dort Spielmöglichkeiten sowie Bereiche zum Erholen und Entdecken. Ziel der Umgestaltung ist es, den Stadtraum stärker an den Bedürfnissen der Menschen auszurichten – nicht nur am Verkehr. Dabei wird auch die Lebensqualität erhöht, indem sichere Wege, Spielräume und naturnahe Flächen geschaffen werden. Diese Perspektive fand bei den Kindern großen Anklang.

Das Baustellenteam stellte zudem die verschiedenen Aufgabenbereiche vor – von der Planung über die Bauleitung bis hin zur Arbeit der Baggerfahrer*innen und gab den Kindern so einen anschaulichen überblick in die Abläufe auf einer Baustelle. Ein besonderes Highlight war dabei der Blick in einen großen Bagger, der bei den jungen Besucher*innen für große Begeisterung sorgte. Zum Abschluss erhielten sie Einblicke in den aktuellen vierten Bauabschnitt sowie in das tiefe Baustellenareal, in dem derzeit Kanäle verlegt werden. 

„Es ist uns besonders wichtig, Kinder frühzeitig für städtische Bauprojekte zu sensibilisieren“, betont der Technische Beigeordnete der Stadt Ahaus, Thomas Hammwöhner. „Sie verstehen so, warum manche Arbeiten Zeit brauchen und dass das Endergebnis allen Generationen zugutekommt. Kinder sind kleine Multiplikatoren: Begeistert von der Stadtentwicklung, tragen sie das Wissen und die Vorfreude in ihre Familien und Freundeskreise – und machen unsere Stadtprojekte so für die ganze Gemeinschaft greifbar.“

Durch die aktive Einbindung der Kinder werden die zukünftigen Nutzer*innen bereits heute auf dem Weg zu einem attraktiveren Stadtbild mitgenommen.